Samstag, 29. September 2012

Schokoladeneis

Vor ein paar Monaten habe ich mir eine Eismaschine gekauft. Lange habe ich mir eingeredet, so etwas nicht zu brauchen, aber ich wollte trotzdem unbedingt eine und ich bereue diesen Kauf auf gar keinen Fall. Endlich kann ich unendlich viele Eiskreationen zaubern, mal mit mehr, mal mit weniger Kalorien.
Ich stelle euch sicherlich auch noch Figur freundliche Rezepte vor, aber den Anfang mache ich mit einem Klassiker: das beste Schokoladeneis der Welt. Ungelogen.
Und für alle die, die keine Eismaschine besitzen, füge ich auch noch eine Anleitung zum Eis machen ohne Eismaschine hinzu.



Schokoladeneis

für etwa 1 Liter (10 Kugeln)

115 g Edelbitterschokolade (99% Kakao)
230 ml Milch (oder Magermilch)
2 Eier
115 g Zucker
230 ml Schlagsahne (oder fettarmer Schlagsahneersatz)
das Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Unbedingt Edelbitterschokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil verwenden. Keine Sorge, das Eis wird nicht bitter!
Die Milch in die geschmolzene Schokolade geben und alles gut miteinander verrühren. Den Kakao beiseite stellen und abkühlen lassen.
Die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Mixer 2 min lang schaumig aufschlagen. Nach und nach den Zucker zugeben und alles für eine weitere Minute schlagen. Sahne, Vanillemark und Salz hinzufügen und gut verrühren.
Nun die abgekühlte Schokoladenmilch in die Masse rühren und alles für mindestens eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen.
Die abgekühlte Eismasse in die Eismaschine geben und auf das fertige Eis warten.



Wer keine Eismaschine hat und sich keine zulegen möchte, kann sich eine basteln. Man braucht:

2 Metallschüsseln, eine große und eine kleinere, in die mindestens 2 l Flüssigkeit passen. Die kleinere muss gut in die größere Schüssel passen
Eiswürfel
Salz
Alufolie
Teigschaber aus Plastik (kein Silikonschaber!)

Die große Schüssel mit Eiswürfeln füllen und mit viel Salz vermengen. Die Schüssel von außen mit der Alufolie (glänzende Seite nach innen) verkleiden.
Die kleine Schüssel in das Eis-Salz-Gemisch stellen. Nun die Eismasse in die kleine Schüssel geben und langsam mit dem Teigschaber am Rand entlang rühren.
Die kleine Metallschüssel wird durch die Mischung aus Eis und Salz stark gekühlt. Die Eismasse gefriert an den Wänden der Schüssel und wird mit dem Teigschaber abgetragen. Durch das ständige Rühren bleibt das Eis cremig.
Der Vorgang kann eine halbe Stunde dauern, also etwas Zeit einplanen.

Alternativ kann man die Eismasse auch in eine Gefrierdose mit Deckel geben und für vier Stunden alle 30 min gut durchrühren. Hierbei ist allerdings die Gefahr groß, dass sich Eiskristalle bilden und das Eis weniger cremig wird.

Tomatenbutter

Butter kann man in allen möglichen Variationen kaufen. Gesalzen, als Kräuterbutter, Knoblauchbutter, Barbecuebutter, und und und. Für diese besonderen Buttersorten gibt man viel Geld aus, dabei ist es ganz leicht, günstig schmackhafte Butterkreationen zu zaubern. Zum Beispiel diese hier:



Tomatenbutter

250 g Butter
2 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
Basilikum
Salz
Pfeffer
evtl. 2 getrocknete Tomaten

Die Butter bei Raumtemperatur weich werden lassen, so lässt sie sich einfacher verarbeiten. Den Knoblauch in die Butter pressen, Basilikum und Tomatenmark hinzugeben und alles mit dem Mixer mit Knethaken verrühren, bis die Butter eine gleichmäßige Farbe angenommen hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine Frischhaltedose mit Deckel füllen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Wer seiner Tomatenbutter noch mehr Pfiff verleihen wird, hackt zwei getrocknete Tomaten ganz fein und rührt sie mit in die Butter.

Kokos-Gemüseeintopf mit Ingwer und Curry

Die kalte Jahreszeit hat langsam begonnen und damit auch die Zeit der Eintöpfe. Heute zeige ich euch meinen Lieblingseintopf. Er macht satt, wärmt von innen und ist dazu auch noch richtig gesund. Der leckere Eintopf hilft übrigens auch bei Erkältungskrankheiten!



Kokos-Gemüseeintopf mit Ingwer und Curry

für 4 Personen

1 Bund Suppengrün (Lauch, Möhren, Sellerie)
200 g Brokkoli
150 - 200 g Kartoffeln
2 Paprikaschoten
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer, ca 30 g
2-3 Knoblauchzehen
1 l Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch light
1 EL Curry
1 TL Rapsöl
Salz
Pfeffer

Den Lauch in Ringe, die Möhre in Scheiben oder Würfel, den Sellerie in kleine Würfel schneiden. Den Brokkoli in Röschen teilen, die Kartoffeln schälen und würfeln, die Paprika in Streifen oder Würfel schneiden, die Zwiebel würfeln, den Ingwer schälen und fein würfeln, den Knoblauch fein hacken.
Das Öl im Topf erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer darin andünsten. Nun Curry zufügen, kurz mit anrösten und dann alles mit Gemüsebrühe ablöschen. Das restliche Gemüse in den Topf geben und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 min köcheln lassen. Zum Schluss die Kokosmilch einrühren und alles mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Curry abschmecken.

Johannisbeertorte mit Quark und Joghurt

Wie ihr ja mitbekommen habt, hatte ich lange keine Zeit zum Bloggen und es hat sich einiges an Rezepten angestaut. Diese Torte ist eines davon. Der Sommer ist leider vorbei, aber für den nächsten Sommer oder für den Fall, dass man doch noch mal an frische Johannisbeeren gerät, möchte ich euch trotzdem dieses Rezept ans Herz legen. Ein leichter Genuss ohne Reue! Wer kann da schon "Nein" sagen?



Johannisbeertorte mit Quark und Joghurt

5-6 Eierwaffeln
400 g Magerjoghurt
500 g Magerquark
125 ml Buttermilch
500 g rote Johannisbeeren, frisch
1 EL Zitronensaft
3 TL Vanila
75 g Zucker
9 Blatt weiße Gelatine
1 Päckchen roter Tortenguss

Eine runde Springform (26 cm Durchmesser) mit den Eierwaffeln auslegen. Einfach so gut es geht zurecht schneiden. Es dürfen kleine Lücken entstehen, sie sollten nur nicht zu groß ausfallen, damit jedes Stück auch etwas Boden hat.
Die Gelatine in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen und einweichen lassen.
Von der Buttermilch 5 EL abnehmen und beiseite stellen. Nun die restliche Buttermilch mit dem Joghurt und dem Quark verrühren. Vanila, Zucker und Zitronensaft unterrühren.
In einem Topf die abgenommene Buttermilch erwärmen. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und in der erwärmten Buttermilch auflösen. Die aufgelöste Gelatine unter die Quark-Joghurt-Masse rühren.
Die Hälfte der Masse in die Springform geben und etwa ein Drittel der Johannisbeeren darauf verteilen. Die restliche Masse darüber geben und die Form in den Kühlschrank stellen. Nach ca 30-60 min, wenn die Masse fest geworden ist, die restlichen Beeren auf der Torte verteilen.
Den Tortenguss wie auf dem Tütchen angegeben anrühren und vorsichtig über die Torte geben, sodass alle Beeren gleichmäßig bedeckt sind. Nach etwa 15 min ist der Guss abgekühlt und die Torte kann angeschnitten werden. Am besten schmeckt sie jedoch, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank ziehen konnte.

Pizza mit Thunfischboden

Wer auf Kohlenhydrate verzichtet, lässt die Finger von Pizza. Es sei denn, er backt sie mit einem Boden aus Thunfisch.



Pizza mit Thunfischboden

für 2 Personen

2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
2 Eier
4 EL Mais
1 kleine Zwiebel
1 rote Paprika
4 Cocktailtomaten
50 g Blattspinat, TK
2 EL Tomatenmark
1 EL Gemüsesaft
Oregano
Basilikum
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Den Thunfisch gut abtropfen lassen und mit den Eiern zu einem Teig kneten. Nun entweder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zwei Pizzafladen formen oder den Teig in zwei mit Backpapier ausgelegte kleine Springformen drücken.
Die Böden in den Ofen schieben und etwa 15-20 min backen, bis sie trocken sind.

Aus Tomatenmark, Gemüsesaft, Kräutern, Salz und Pfeffer eine Pizzasauce anrühren und die fertigen Thunfischböden damit bestreichen. Nun die Pizzen nach Geschmack belegen; ich habe mit den oben angegebenen Zutaten eine Gemüsepizza gemacht, natürlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sogar Schinken, Salami oder Hackfleisch machen sich gut auf dem Thunfischboden.

Die belegten Böden mit Käse bestreuen und nochmals für ca. 20 min in den Ofen geben.

Schlemmerfisch an Couscous-Salat

Wer tiefgefrorenen Schlemmerfisch kauft, holt sich meist unnötig Fett und Kalorien auf den Tisch. Dabei ist es ganz einfach, einen leichten und leckeren Fisch mit aromatischer Knusperkruste zu zaubern.
Der Couscous-Salat ist für den Fisch die perfekte Beilage, aber er eignet sich auch als Mittagssnack im Büro sehr gut.



Schlemmerfisch an Couscous-Salat

für 2 Personen

2 Seelachsfilets à 200-250 g
2 TL Tomatenmark
2 EL Reibekäse light
2 TL Paniermehl
1 Knoblauchzehe
125 g Couscous
200 ml Gemüsesaft
1/4 Salatgurke
2 Tomaten
Basilikum
Salz
Pfeffer

Den Couscous in einer Schale mit dem Gemüsesaft mischen und im Kühlschrank ziehen lassen, bis der Couscous weich ist. Am besten bereitet man das am Vorabend schon vor oder aber am Morgen fürs Abendessen.
Die Gurke und die Tomaten würfeln, unter den Couscous heben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem der Couscous zu trocken ist, der gibt noch einen Schuss Gemüsesaft hinzu.
Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
Den Fisch waschen, salzen, pfeffern und in eine Auflaufform legen. Das Tomatenmark mit etwas Basilikum und der gehackten Knoblauchzehe verrühren und die Filets damit bestreichen. Den Reibekäse und das Paniermehl darüber streuen und alles für ca. 20 min in den Ofen geben.
Zusammen mit dem Couscous-Salat servieren und genießen.

Freitag, 28. September 2012

Gurkodil

Jeder kommt in seinem Leben mal auf einer Party in den Genuss eines Mett- oder Käseigels. Dieses Relikt aus den 50ern bis 70ern hat einen neuen, knackig-frischen Freund bekommen: Das Gurkodil.



Gurkodil

1 Salatgurke
ein Stückchen Möhre
14 Minimozzarella
12 Cocktailtomaten
2 Pfefferkörner

Von der Salatgurke an einer Seite der Länge nach einen Streifen abschneiden, sodass eine gerade Fläche entsteht, auf der die Gurke liegen kann, ohne wegzurollen. Den Abschnitt aufheben.
Am Stielansatz ein Stückchen abschneiden, dann die Gurke leicht keilförmig einschneiden. Das wird das Maul des Krokodils werden. Die Ränder zackenförmig einschneiden, so erhält das Gurkodil sein Gebiss.
Ein Möhrenstück zu einer Zunge schnitzen und ins Gurkodilmaul schieben. Aus dem Abschnitt vom "Bauch" vier Beine schnitzen und an die Seiten legen.
Einen Zahnstocher in der Mitte durchbrechen und links und rechts auf den Kopf des Gurkodils stecken. auf die Enden je eine Kugel Minimozzarella setzen. Das sind die Augen. Damit es auch richtig sehen kann, in jedes Auge eine Pfefferkorn-Pupille stecken.
Nun wird der Rücken des Gurkodils mit Cocktailtomate-Minimozzarella-Spießen bestückt.

Natürlich kann man auch andere Dinge aufspießen, zum Beispiel Käse und Weintrauben, Miniwürstchen und Cornichons, verschiedene Obstsorten, Minifrikadellen oder gegrilltes Gemüse. Auch bei Kindern kommt das Gurkodil super an!